Der Test oben läuft auf einer QWERTZ-Tastatur, mit ä, ö, ü und ß auf eigenen Tasten. Kostenlos und ohne Konto. Dein Ergebnis zählt die Tasten, die du wirklich gedrückt hast.
Jedes Substantiv beginnt groß. Unter den vierzig Sprachen dieser Seite ist Deutsch die einzige, für die das gilt, und der Test lässt die Großbuchstaben deshalb stehen, wo er sie in jeder anderen Sprache wegnimmt.
Das ist messbar. In der Wortserie, die der Test standardmäßig zieht, brauchen 109 von 1.228 Zeichen die Umschalttaste, also 8,9 %. In der englischen Serie sind es 2 von 1.003, also 0,2 %. Im Fließtext bleibt der Abstand bestehen: 3,9 % gegen 1,0 %.
Wer aus einem englischen Tipptest kommt, tippt hier also eine spürbar andere Übung, noch bevor ein einziger Umlaut auftaucht.
Sie kostet dich kein einziges Wort pro Minute. Der Zähler zählt Zeichen, und die Umschalttaste drückt die andere Hand, während der Finger fällt. Das kostet Zeit und Kraft, aber kein Zeichen.
Eine tote Taste wäre etwas anderes: ein ganzer Anschlag, der kein Zeichen erzeugt. Im Deutschen kommt sie nicht vor. Kein Zeichen der gesamten deutschen Textsammlung dieser Seite verlangt eine, während im Spanischen jeder Akzent über eine tote Taste läuft.
Was die Umschalttaste wirklich kostet, ist Ausdauer, und sie kostet sie dem kleinen Finger. Wenn du sie vergisst, steht dort ein kleingeschriebenes Substantiv, und das ist ein falsches Zeichen an dieser Stelle wie jedes andere auch.
Auf einer QWERTZ-Tastatur liegen vier zusätzliche Zeichen auf einem einzigen Finger, dem rechten kleinen.
Typepace nimmt seine Fingerzuordnung von dieser Tastatur. Wenn die Auswertung eine Taste nennt, die dich Zeit gekostet hat, meint sie die Taste unter deinem Finger und nicht ihr englisches Gegenstück.
Anders als im Spanischen, wo jeder Akzent über eine tote Taste läuft, haben ä, ö, ü und ß eigene Tasten. Ein Anschlag, wie jeder Buchstabe.
In der Wortserie stehen 19 Umlaute und sechs ß auf 1.228 Zeichen. Keines davon kostet einen zusätzlichen Anschlag. Zum Vergleich: Im Spanischen laufen 2,3 % der Zeichen über eine tote Taste, im Französischen 1,6 %, im Deutschen null.
Deutsch sieht also aufwendiger aus als es zu tippen ist, und der Aufwand, den es tatsächlich verlangt, steckt in der Umschalttaste statt in den Umlauten.
Y und Z tauschen die Plätze, und das ist alles. Das Z rückt in die obere Buchstabenreihe unter den rechten Zeigefinger, das Y an den linken kleinen Finger ganz unten. Jeder andere Buchstabe liegt, wo er auf QWERTY liegt.
Der Grund steht in den Texten selbst. In der deutschen Textsammlung dieser Seite steht 39-mal ein z und kein einziges y. In der englischen ist es genau umgekehrt: 52-mal y und kein z. Eine Tastatur, die das häufigere der beiden Zeichen auf den stärkeren Finger legt, ist keine Marotte.
Rechne mit fünf bis fünfzehn Wörtern pro Minute weniger als auf anderen Seiten. Zwei Entscheidungen erklären den Abstand.
Typepace zeigt netto statt brutto. Brutto zählt alles, was du getippt hast, netto nur das, was beim ersten Anlauf richtig war. Der Abstand zwischen beiden ist der Preis deiner Fehler, in derselben Einheit wie deine Geschwindigkeit.
Und die Korrektur holt nichts zurück. Wenn du zurückgehst, ist die Stelle längst bewertet, nämlich in dem Moment, in dem du sie verfehlt hast. Die Gewohnheit, die sich auszahlt, ist die richtige Taste zu treffen und nicht die falsche schnell zu bemerken.
Wortliste und Zitate sind deutschen Ursprungs. Die Liste folgt der tatsächlichen Häufigkeit deutscher Wörter und ist keine übersetzte englische Liste, und die Zitate stammen von Goethe, aus dem Sprichwort und von einigen anonymen Verfassern.
Bei den längeren Texten und den Bürotexten ist es umgekehrt, und das gehört dazugesagt: Sie sind in jeder Sprache dieser Seite dieselbe Passage, ins Deutsche übertragen und angepasst, mit Euro statt Dollar und deutschem Datum. Das ist Absicht. Wer denselben Text auf Deutsch und auf Englisch tippt, vergleicht zwei eigene Durchgänge und nicht zwei Textsorten.
Mal fünf. Ein Wort zählt nach der üblichen Übereinkunft fünf Anschläge, und genau damit rechnet diese Seite ihren Wert aus, also sind 40 auf dem Bildschirm 200 Anschläge pro Minute und 60 sind 300. Die Umrechnung ist exakt und keine Faustregel. Auf dem Bildschirm steht wpm, die englische Abkürzung derselben Messung.
Nein, das hier ist die Messung. Ein Test sagt dir, wo du stehst, und ändert von allein nichts daran. Der Lehrgang liegt an anderer Stelle auf dieser Seite: die Lektionen führen von der Grundstellung bis zu Ziffern und Zeichen, und dieser Test ist das, was du zwischendurch benutzt, um zu sehen, ob sich etwas bewegt hat.
Ja. Ein haus statt Haus ist an dieser Stelle ein falsches Zeichen, genau wie jeder andere Vertipper. Vergessene Großschreibung fällt dabei kaum auf, weil der Text sich weiterhin richtig liest.
Auf einer US-International-Belegung ergibt AltGr mit q das ä, AltGr mit p das ö, AltGr mit y das ü und AltGr mit s das ß. Unter macOS führt Alt und u zum Trema, danach der Vokal. Die Zeichen kommen so richtig an und werden richtig gezählt; nur die Fingerhinweise dieser Seite passen dann nicht, weil sie von der QWERTZ-Belegung ausgehen.
Auf einer österreichischen Tastatur liegen die Buchstaben und die Umlaute genauso, die Hinweise hier stimmen also. Die Schweizer Belegung weicht ab: ihr fehlt unter anderem das ß, und die Umlaute stehen auf anderen Tasten. Gezählt wird trotzdem korrekt, denn der Test liest die Zeichen und nicht die Tastenkappen.